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Bodenkunde

Zu den wichtigsten Merkmalen eines Boden gehören seine Tiefgründigkeit, seine Struktur und seine chemische Zusammensetzung. Man sollte seinen Gartenboden genau kennen, um ihn richtig behandeln und verbessern zu können. Für das Pflanzenwachstum im Garten ist der Oberboden am wichtigsten, seine Beschaffenheit hängt dabei ab, aus welchen Ausgangsgestein er sich im Laufe von Jahrtausenden entwickelt hat. In dem angewitterten Gestein haben sich Pflanzen angesiedelt und im Laufe von vielen Jahren wurde aus dieser organischen Substanz dann der Mutterboden. Oft ist die Stärke der Mutterbodenschicht im Garten recht unterschiedlich und hängt von der Gegend ab. Eine durchschnittliche Mutterbodenschicht ist ca. 30 cm stark, aber oft reichen auch schon 15 cm für ausreichendes Pflanzenwachstum im Garten. Wenn man ein Loch gräbt, kann man an den Seitenwänden das Bodenprofil erkennen und gleichzeitig sehen, wie schnell Wasser versickert. Wenn man Mutterboden kaufen muss, weil nicht genug vorhanden ist, dann sollte man sich über seine Herkunft informieren, denn es sollte humoser Boden sein, der frei von Krankheiten und Unkräutern ist. Die Zone unmittelbar unter dem Mutterboden nennt man Unterboden, seine Stärke hängt von der Härte des Ausgangsgesteins ab und er hat meist nur sehr wenige organische Bestandteile. Die verschiedenen Böden enthalten unterschiedliche Mengenverhältnisse von Sand und Ton, dabei ist die Größe der Bodenteilchen wichtig, denn sie bestimmt den Luft- und Wassergehalt im Gartenboden, der der Nährstoffaufnahme der Gartenpflanzen dient.  So bestehen Tonböden beispielsweise aus feinen Teilchen, die bei Nässe quellen und damit die Luft aus dem Gartenboden drängen, damit wird den Pflanzen die Nährstoffaufnahme erschwert. Meist sind diese Böden recht feucht und nur schlecht durchlüftet, damit erwärmen sie sich auch nur langsam. Bei einer gänzlichen Austrocknung von tonreichen Böden können Spalten aufreißen und die Wurzeln der Gartenpflanzen werden geschädigt. Einen schweren Tonboden kann man mit regelmäßigen Humuszugaben jedoch in einen fruchtbaren Gartenboden verwandeln, dabei eignet sich Stallmist oder Kompost, um seine Bodenstruktur zu verbessern. Auch Kalkzugaben können den Boden verbessern, jedoch vertragen Kalk nicht alle Pflanzen. Kalk und Mist sollten nicht zum gleichen Zeitpunkt gegeben werden, denn sie reagieren chemisch miteinander, damit wird für die Pflanzen die Aufnahme von Nährstoffen gefährdet. Sandböden bestehen dagegen aus größeren körnigen Bodenteilchen, in denen Wasser leicht eindringt, aber auch schnell versickert und die gelösten Nährstoffe für die Pflanzen mitnimmt. Oft haben Gartenpflanzen auf solchen Böden großen Nährstoffmangel und leiden unter Trockenheit. Kleinere Kalkgaben an diese Böden wirken dem schnellen Versauern entgegen. Vorteilhaft ist das schnelle Erwärmen und die gute Durchlüftung von Sandböden, deshalb eignen sie sich auch gut zum Anbau von Frühgemüse. Auch die Bearbeitung von Sandböden ist leicht, so kann man zum Beispiel Mist gut untergeben, wenn man zusätzlich noch gut wässert, bleibt der Erfolg sicher nicht aus. Viel Gartenböden bestehen aus einer Mischung von Sand, Ton und Humus und sind mehr oder weniger lehmig. Ein guter dunkelbrauner Boden sollte aus 50 – 60 % Sand und etwa 30 % Ton bestehen, seine humosen Bestandteile sollten teils pflanzlichen und teils tierischen Ursprungs sein. Im Allgemeinen gilt, dass ein dunklere Gartenböden die besseren sind, da sie mehr organische Bestandteile enthalten.


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